Die 11 besten Hausmittel gegen Husten

Die 11 besten Hausmittel gegen Husten

Trockener Reizhusten, festsitzender Husten oder ständiger Hustenreiz – das alles macht Arbeitstage mühsam und sorgt für schlaflose Nächte. Das ständige Husten über einen längeren Zeitraum verursacht zudem Schmerzen und schwächt den Körper. Doch das muss nicht sein! Es gibt viele wirksame Hausmittel, die ihr ganz einfach selbst herstellen könnt und die schnelle Linderung versprechen. Wir haben die 11 besten Hausmittel gegen Husten für euch zusammengefasst, mit denen ihr den Winter garantiert hustenfrei übersteht.

Was hilft wirklich gegen Husten?

Sollte der Husten über lange Zeit anhalten, empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen. Wer aber nicht gleich auf die Chemiekeule zurückgreifen will, kann es zuerst mit verschiedenen bewährten Hausmitteln probieren. Doch was hilft am effektivsten gegen festsitzenden Husten und trockenen Reizhusten?

Wir alle kennen sie, die guten Ratschläge aus der Familie und dem Freundeskreis: Von Zwiebeltee, über Knoblauch essen, bis Apfelessig inhalieren. Doch welche Hausmittel helfen wirklich gegen hartnäckigen Husten und welche gehören eher in die Kategorie „Mythos„?

1. Honig

Honig ist eines der ältesten und wirksamsten Hausmittel gegen Husten. Warum? Er beruhigt die Schleimhäute und fördert die Wundheilung. Mehrmals täglich oder bei Bedarf 1-2 Teelöffel langsam auf der Zunge zergehen lassen wirkt wahre Wunder.

Aber Vorsicht: Verwendet dafür nur hochwertigen Imker-Honig! Billige Honig-Mischungen enthalten oft Zusatzstoffe, die der Gesundheit nicht zuträglich sind.

2. Salz

Ein schnelles und einfaches Hausmittel, das wir alle ohnehin zu Hause haben. Eine perfekte Alternative also, wenn der Husten einmal überraschend kommt und keine Zeit bleibt, in die Apotheke zu fahren.

Salz wirkt antibakteriell, reinigend und schleimlösend. Es eignet sich aufgelöst in Wasser sehr gut zum Gurgeln und Inhalieren. Dafür einfach einen Esslöffel Meersalz in einem Liter kochendem Wasser auflösen und 10-15 Minuten die Dämpfe der Lösung einatmen, am besten über den Topf gebeugt mit einem Handtuch über dem Kopf.

3. Spitzwegerich Sirup

Spitzwegerich ist eine alte Heilpflanze, die entweder als Tee oder als Sirup eingenommen werden kann. Sie hilft bei Entzündungen der Atemwege und des Mund-Rachen-Raums sowie bei hartnäckigem Husten.

Den Sirup könnt ihr ganz einfach selbst herstellen: Den grünen Spitzwegerich findet man auf fast allen Wiesen. Die beste Zeit dafür ist von Mai bis Juni, grundsätzlich ist das Ansetzen des Sirups aber ganzjährig möglich.

Was ihr für den Sirup braucht:

  • zwei Handvoll Spitzwegerich
  • 250 g Zucker
  • etwas Zitronensaft
  • 20 ml Wasser

Den gewaschenen Spitzwegerich in kleine Stücke schneiden und anschließend abwechselnd mit dem Zucker in ein desinfiziertes Glas (700 ml, oder zwei Gläser à 350 ml) schichten. Das Ganze verschlossen für rund zwei Monate an einem kühlen Ort durchziehen lassen. Dann den Sirup in einem Wasserbad erwärmen und Zitronensaft sowie das warme Wasser dazu geben. Noch einmal zwei Stunden stehen lassen, absieben, fertig!

4. Quarkwickel

Quark wirkt kühlend und beruhigend. Er ist daher bei verschleimten Bronchien und Hustenreiz ein bewährtes Hausmittel.

Wie funktionierts? Alles was ihr braucht ist ein Leinentuch und Quark. Den Quark 2 bis 3 cm dick auf das Tuch auftragen, die Enden einschlagen und für rund 15 Minuten auf Hals, Brust oder Rücken legen. Am besten so lange, bis der Quark keine kühlende Wirkung mehr hat.

Wer lieber warme Quarkwickel mag, kann das Ganze einfach mit einer Wärmflasche erhitzen und anschließend auflegen.

5. Selbstgemachter Kräutertee

Kräuter wie Anis, Fenchel und Thymian wirken krampf- und schleimlösend. Die Wärme des Teewassers wirkt zusätzlich beruhigend auf die Bronchien und Atemwege.

Für euren Kräutertee mischt ihr 20 Gramm Fenchelsamen, 20 Gramm Anissamen und 10 Gramm Thymiankraut. Je nach Geschmack könnt ihr noch andere Kräuter dazu geben. Für eine Tasse Tee benötigt ihr 1-2 Teelöffel der Mischung und 200 ml kochendes Wasser. 4-5 Minuten ziehen lassen, Honig und Zitrone dazu geben und schon habt ihr euren eigenen Hustenstiller hergestellt.

6. Hohe Luftfeuchtigkeit

Trockene Zimmerluft verschlimmert Husten zusätzlich. Um die ohnehin schon gereizten und entzündeten Schleimhäute zu schonen, sollte man deswegen auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit achten. Insbesondere im Winter trocknet die Luft durch das viele Heizen schnell aus. Regelmäßiges Lüften erhöht die Luftfeuchtigkeit. Zusätzlich könnt ihr kleine Schalen mit Wasser und duftenden ätherischen Ölen auf die Heizung stellen – das ist nicht nur gut für die Luftfeuchtigkeit, sondern schafft auch noch ein angenehmes Raumklima.

7. Zwiebelsaft

Viele von uns kennen dieses Hausmittel noch aus unserer Kindheit und von unseren Großmüttern. Es hört sich nicht besonders appetitlich an, aber es hilft! Die Zwiebel überzeugt mit vielen Vitaminen, ätherischen Ölen und ihrer keimabtötenden Wirkung. Sie hilft außerdem beim Abhusten.

Zwiebelsaft selbst herstellen ist ganz einfach: Eine Zwiebel in kleine Stücke schneiden, anschließend zuckern und für ein paar Stunden stehen lassen. Der Zucker zieht die Flüssigkeit aus den Zwiebelstücken. So entsteht ein „Zwiebelsaft“, der dann abgeseiht und gelöffelt wird.

8. Meerrettich

Der scharfe Rettich schmeckt nicht nur gut zu Fleisch und Fisch, sondern eignet sich auch hervorragend zur Behandlung von Husten. Die Wurzel enthält ätherische Öle, wirkt desinfizierend und schleimlösend. Das erleichtert das Abhusten und beruhigt die Bronchien.

Am besten wird der Meerrettich als Saft oder geraspelt für Wickel und zum Inhalieren angewendet. Der Saft kann einfach selbst hergestellt werden: Dazu den Rettich in kleine Stücke schneiden, diese großzügig zuckern und dann einige Stunden ziehen lassen. Den Saft anschließend abgießen und löffelweise bei Bedarf einnehmen.

9. Apfelessig

Wer’s lieber sauer als scharf mag, wird dieses Hausmittel mögen: Apfelessig tötet Keime ab und regt den Speichelfluss an. Gegen Hustenreiz und hartnäckigen Husten wirkt er am besten entweder als Getränk verdünnt mit Wasser, Saft oder Tee oder als Gurgellösung mit Wasser.

10. Wirsing

Die gute Nachricht für alle Kohl-Verachter zuerst: Ihr müsst den Kohl nicht essen. Die Kohlblätter haben eine entzündungshemmende Wirkung und bringen auf die entsprechenden Stellen aufgelegt Linderung der Beschwerden. Wirsing hilft sowohl bei Bronchitis, als auch bei Halsschmerzen und geschwollenen Halsdrüsen.

Für die optimale Wirkung die einzelnen Kohlblätter mit einem Nudelholz auswalzen, sodass der Saft beginnt auszutreten. Dann die Blätter auf die Brust, den Hals oder den Rücken legen und für ca. 60 Minuten einwirken lassen.

11. Heiße Milch mit Honig

Der Klassiker unter den Hausmitteln gegen Husten. Heiße Milch mit Honig hilft vor allem bei Reizhusten und wenn sie am Abend vor dem Schlafengehen getrunken wird. Das altbewährte Hausmittel sorgt für eine ruhige Nacht ohne (Husten-)Unterbrechungen. Vorsicht: Bei verschleimtem Husten verzichtet ihr besser auf dieses Hausmittel, denn Milch regt die Schleimproduktion zusätzlich an.

Diese Schweiz Tipps könnten dich auch interessieren

Kommentiere diesen Tipp!