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Hilfe bei Sonnenallergie: Diese 12 Hausmittel lindern die Beschwerden

Personen, die an Sonnenallergie leiden, haben es besonders im Frühling schwer. Die Symptome sind hier besonders stark, da die Haut die vielen Sonnenstrahlen nicht gewöhnt ist. Es gibt jedoch einige Tipps und Hausmittel, die Sonnenallergie lindern können.

Was ist eine Sonnenallergie?

Sonnenallergie ist meist keine Allergie als solche. Vielmehr handelt es sich um eine Reaktion des Körpers auf das Sonnenlicht. Diese Überreaktion löst die Erkrankung aus. Bei einer Sonnenallergie ist der natürliche Schutz des Körpers vor UV-Strahlen nicht gegeben. Dadurch reagiert die Haut überempfindlich auf Sonnenstrahlen.

Sonnenallergie zeigt sich vor allem, wenn Betroffene lange Zeit nicht an der Sonne waren. So sind die Symptome im Frühling meistens besonders stark. Auch zeigt sich die Sonnenallergie an Körperstellen, die nicht an die Sonne gewöhnt sind (Schultern, Dekolleté, Streckseite der Arme und Beine).

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Quelle: Magalie L’Abbé on Visualhunt.com / CC BY-NC

Die häufigste Form von Sonnenallergie ist die Polymorphe Lichtdermatose (PLD). Diese Form kommt vor allem bei jungen Erwachsenen mit heller Haut vor.

Was sind die Symptome einer Sonnenallergie?

Zu den Symptomen einer Sonnenallergie zählen juckende und brennende Haut. Die Haut ist gerötet und kann geschwollen sein. Bei stärkerer Ausprägung können sich Blasen an den betroffenen Stellen bilden.

12 Hausmittel, die Sonnenallergie lindern können

Hausmittel, um einer Sonnenallergie vorzubeugen

  • Ausreichend Sonnencreme: Achten Sie darauf, sich regelmässig einzucremen. Verwenden Sie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Cremen Sie sich mind. 30 Minuten bevor Sie in die Sonne gehen ein. Dies gibt der Haut Zeit, den Schutz aufzunehmen.
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Sonnencreme und ein Hut können vor Sonnenallergie schützen.
  • Leichte Kleidung schützt die Haut: Kleidung wie eine leichte langärmlige Bluse, ein langes Sommerkleid oder ein Hut sorgt dafür, dass die Sonne nicht direkt auf die Haut strahlt. Das Schützt Ihre Haut vor einer Reaktion auf die UV-Strahlen. Achten Sie darauf, natürliche Materialien zu tragen. Kunstfasern fördern das Schwitzen und sind unangenehm warm.
  • Langsam an die Sonne gewöhnen: Nach einer langen Zeit ohne viel Sonnenschein ist der Körper besonders empfindlich. Gewöhnen Sie die Haut im Frühling langsam an die Sonne. Gehen Sie nur für einige Minuten in die Sonne und steigern Sie diese Zeitspanne. Die Haut kann sich nach und nach an die UV-Strahlen gewöhnen und die Reaktion ist nicht so stark.
  • Haut auch im Schatten schützen: Im Schatten sind wir nicht sicher vor den UV-Strahlen. Helle Flächen reflektieren die Strahlen. Schützen Sie Ihre Haut deshalb auch, wenn Sie nur im Schatten sitzen.
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Schützen Sie sich auch im Schatten mit Sonnencreme und langer Kleidung.
    • Calcium zu sich nehmen: Calcium kann die Sonnenallergie zwar nicht verhindern, soll sie jedoch abschwächen. Achten Sie darauf, mit dem Essen genug Calcium einzunehmen. Es ist vor allem in Milchprodukten vorhanden. Sie können jedoch auch Präparate einnehmen. So stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Calcium zu sich nehmen. Calcium online über Zur Rose bestellen >> Calcium online über Zur Rose bestellen >>

Hausmittel, um die Beschwerden zu lindern

  • Behandlung mit Milchprodukten: Kühle Umschläge mit Quark oder Joghurt spenden Feuchtigkeit und helfen der Haut, sich zu erholen.
  • Ringelblumensalbe: Heilende Wirkstoffe der Ringelblume helfen dabei, die geschädigte Haut aufzubauen und zu beruhigen.
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Wirkstoffe der Ringelblume helfen unserer Haut bei der Regeneration.
  • Heilerde: Heilerde ist gut für die Haut und hilft dabei, geschädigte Haut zu heilen. Mischen Sie das Pulver mit etwas kaltem Wasser. Achten Sie darauf, dass die Paste nicht zu flüssig wird. Tragen Sie die Mischung auf die Haut auf und lassen Sie diese trocknen. Heilerde hier online bestellen >> Heilerde hier online bestellen >>
  • Aloe Vera: Die Pflanze ist für ihre positiven Auswirkungen auf die Haut bekannt. Auch bei der Sonnenallergie kann Aloe Vera helfen. Das Gel beruhigt die Haut und fördert die Heilung.
  • Lavendelöl: Reines Lavendelöl bekämpft den Juckreiz. Achten Sie beim Öl auf eine gute Qualität. Gute ätherische Öle gibt es in jeder Apotheke.
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Hochwertiges Lavendelöl aus der Apotheke bekämpft den Juckreiz.
  • Haferflockenwickel: Die Haferflockenpaste hat eine beruhigende Wirkung auf die Haut, befeuchtet und kühlt diese. Mischen Sie Haferflocken und etwas Wasser und stellen Sie die Masse für 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Geben Sie die Masse dann auf die Haut.
  • Kalte Dusche oder eine kalte Auflage: Kühles Wasser lindert Juckreiz und Brennen. Sie können kalt Duschen, ein Handtuch mit kaltem Wasser nass machen oder ein Kühl-Pad verwenden.

Fazit

Sonnenallergie ist keine klassische Allergie. Es ist vielmehr eine Überreaktion der Haut auf UV-Strahlen. Was die Ursachen für Sonnenallergie sind, ist nicht ganz geklärt. Zu den Symptomen gehören brennende und juckende Haut bis hin zu Blasenbildung an betroffenen Stellen.

Es ist ratsam, die Haut im Frühling langsam an die Sonnenstrahlen zu gewöhnen. Zudem gibt es Hausmittel, wie man der Sonnenallergie vorbeugen kann. Hat die Haut bereits zu viel Sonne abbekommen, gibt es einige Hausmittel, die Symptome lindern.

Halten die Symptome über mehrere Tage an oder werden schlimmer, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen und die Sonnenallergie medikamentös behandeln.

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